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wir laden Sie herzlich ein zu einer

 

Studienfahrt auf den Spuren
der Annette von Droste- Hülshoff ins Münsterland

am Donnerstag, dem 9. Mai 2019

 

Annette von Droste-Hülshoff gilt als die bedeutendste deutschsprachige Dichterin des 19. Jahrhunderts. Sie wurde 1797 auf Burg Hülshoff in Havixbeck bei Münster geboren und
starb 1848 auf der Meersburg am Bodensee. Sie verbrachte die ersten 30 Jahre ihres
Lebens auf Burg Hülshoff, einem der bekanntesten westfälischen Wasserschlösser, und
fühlte sich in ihrem Elternhaus sehr wohl. Mehrfach hat sie es in Gedichten und in dem
Romanfragment Bei uns zu Hause auf dem Lande literarisch gestaltet. Auf Hülshoff
verfasste sie zahlreiche Gedichte, ein Drama, einen Roman und arbeitete an Opern- und
Liedkompositionen. Auch in späteren Jahren war sie häufig zu Besuch auf dem
Familienstammsitz.

 

Die museal zugänglichen ehemaligen Wohnräume der Familie gewähren den Besuchern
Einblicke in das Alltagsleben des münsterischen Adels zur Zeit des Klassizismus und
des Biedermeiers. Das idyllisch gelegene Anwesen besteht aus einem stattlichen
Herrenhaus mit angebauter Kapelle und einer großen Vorburg auf zwei Inseln, die von
Gräften umschlossen sind. Eingebettet in einen 30 ha großen Landschaftsgarten verbinden
sich die eindrucksvollen Gebäude mit dem Park zu einem harmonischen Ganzen.

 

Das nur 5 km entfernte Rüschhaus bezog Annette 1826 nach dem Tode ihres Vaters
mit ihrer Mutter und ihrer Schwester. Sie lebte hier bis 1846. In ihrem kleinen
Wohnzimmer, liebevoll Schneckenhäuschen genannt, las sie, musizierte, empfing
Freunde und verfasste viele ihrer bekannten Werke: Versepen, Balladen und die
Erzählung Die Judenbuche . Seinen besonderen Charakter verdankt das spätbarocke
Kleinod seinem Erbauer, dem Baumeister Johann Conrad Schlaun (1695 1773). Das
beschauliche Anwesen mit zwei unterschiedlichen Fassaden liegt eingebettet in die
münsterländische Kulturlandschaft inmitten von Höfen, Feldern, Wiesen und Gewässern.

 

Man nannte ihn auch den Marmor des Münsterlandes , den feinkörnigen, weichen
Kalksandstein aus den Baumbergen nahe Münster. Er ist nicht nur der Stein, aus dem
die Schlösser und Kirchen der Umgebung gebaut wurden, er fand vielmehr als begehrter
Baustoff Verwendung von den Niederlanden über Norddeutschland und Süd-
Skandinavien bis ins Baltikum. Der Baumberger war und ist auch ein hochwertiges
Arbeitsmaterial für Bildhauer. Abgebaut wird er seit 1000 Jahren in der Hügelkette
zwischen Havixbeck, Billerbeck und Nottuln. Im denkmalgeschützten ehemaligen
Bauernhof Rabert ist seit 1994 das Sandsteinmuseum untergebracht, das die Geschichte
des Sandsteinabbaus, der traditionellen Steinmetzarbeiten und der Bildhauerei vom
Mittelalter bis zur Neuzeit dokumentiert. Vom Museum führt ein Weg an verschiedenen
Objekten vorbei, die aus diesem Material errichtet wurden.

 

Tagesablauf:

Uhrzeit Busfirma Pütz
08:15 Uhr Abfahrt ab Bensberg, Busbahnhof
08:30 Uhr Abfahrt Refrath, Haltestelle Steinbreche (Fahrtrichtung Gladbach)
08:45 Uhr Abfahrt ab Gladbach, Busbahnhof, Bussteig 2
10:45 Uhr Ankunft in Münster-Nienberge
11:00 - 12:00 Uhr Führung durch das Rüschhaus in 2 Gruppen Fahrt zum Restaurant Ackermann in Münster-Roxel
12:30 14:00 Uhr gemeinsames Mittagessen (Karte mit Essensauswahl wird noch verschickt)
Weiterfahrt nach Havixbeck
14:45 15:45 Uhr Führung durch das Sandsteinmuseum in 2 Gruppen
Weiterfahrt zur Burg Hülshoff
16: 30 17:15 Uhr Führung durch Burg Hülshoff in 2 Gruppen, anschließend Kaffeepause oder Gelegenheit zur Erkundung des Parks
18:00 Uhr Rückfahrt nach Bergisch Gladbach
20:00 Uhr Rückkunft in Bergisch Gladbach

 

Teilnehmerhöchstzahl: 45 Personen

Die Teilnahme erfolgt in der Reihenfolge der Anmeldungen.
Teilnehmerbeitrag: 38,00 € (Busfahrt, Führungen, Eintritte)
Gäste: 44,00 €

 

Ich bitte um Ihre Anmeldung an Uli Kenfenheuer per E-Mail (nc-kenfenul@netcologne.de)
oder unter Tel. 02202/35495 mit zeitnaher Überweisung des Teilnehmerbetrags auf das
Konto des Kulturkreises.

Bitte geben Sie zudem bei der Anmeldung Ihren Einstiegsort zur besseren Orientierung des Busfahrers an.

 

Handynummer für den Veranstaltungstag: Helga Enners, 0174/6766294

 

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Karl-Heinz Bareiß